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Die Geschichte Yorks

Überall, wo man in der Innenstadt Yorks geht und steht, wird man an die lange Geschichte der Stadt erinnert, man kann ihr also gar nicht entgehen. Die Geschichte der Stadt ist nicht nur lang, sondern auch spannend und interessant.

York, das am Fluss Ouse liegt, wurde bereits 71 nach Christi von den Römern gegründet, hiess Eburacum und war einer der bedeutendsten Handels- und Militärstützpunkte im Norden Englands. Es lag nahe bei Schottland, doch die Römer schafften es nie, dieses Land in Ihren Besitz zu bringen.

Zwei Kaiser, Servus (211) und Constantius Chlorus (306) starben in der Stadt. Konstantin der Grosse wurde in York zum Kaiser gekrönt.

Seit 625 war York der Sitz eines Erzbischofs und bildete so das kirchliche Zentrum im Norden, von wo aus die Christianisierung stattfand. 866 fielen die Wikinger, nach mehrmaligen Versuchen, in die Stadt ein. Sie machten es zum Zentrum ihrer englischen Herrschaft und nannten es Jorvik, woraus sich der heutige Name York ableitet.

Auch die Normannen fielen in die Stadt ein, im 11. Jahrhundert und machten sie dem Erdboden gleich. Danach wurde York komplett wieder aufgebaut, so dass die ältesten Gebäude nicht älter ein 900 Jahre sind. Im Mittelalter wurde York bekannt als Zentrum der Weber und Tuchhändler.

Eduard III. (1327-1377) verlieh seinem seiner jüngeren Söhne erstmals den Titel Herzog von York. Der Herzog Richard von York (1416-1460) begann die bekannten Rosenkriege gegen das Haus Lancaster.

Die Industrialisierung ist an York mehr oder weniger vorbei gegangen. Aber durch seine gute Lage wurde es ein wichtiger Eisenbahn-Stützpunkt. Heute lebt York zu einem nicht geringen Teil vom Tourismus.

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