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Auf den Spuren von Dan Bronws

Auf den Spuren von Dan Browns “Sakrileg”

Großbritannien ist dafür bekannt, dass es für viele Filme als Schauplatz gedient hat. Neben den Schauplätzen von Harry Potter sind jetzt die Drehorte von “Sakrileg” (Da Vinci Code) in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Eine Reihe von Orten - von London bis Edinburgh - verzeichnen wachsende Besucherzahlen seit dem Erscheinen von Dan Browns Buch, und man rechnet mit noch mehr Besuchern, wenn der Film von Ron Howard in die Kinos kommt.

Der Roman - der weltweit von 30 Millionen Menschen gelesen wurde - vermischt Fakten und Fiktion und wurde mit Tom Hanks, Sir Ian McKellan und Audrey Tatou verfilmt. Es geht um einen Geheimbund, Prieuré de Sion, der das Geheimnis um den Heiligen Gral bewahren soll.

Die Story beginnt in Paris, mit einer spektakulären Szene im Louve, und führt den Symbolologen Robert Langdon (Tom Hanks) und die Kryptologin Sophie Neveu (Audrey Tatou) auf der Suche nach dem mysteriösen “Lehrer” quer durch Großbritannien.

Temple ChurchIn London beginnt die Suche des Paare in der Temple Church (www.templechurch.com), gleich in der Nähe der Fleet Street. Sie liegt im - am Wochenende verschlafenen - Anwaltsviertel Inns of Court. Sie ist eine der ältesten Kirchen der britischen Hauptstadt und bis vor kurzem eine der unbekanntesten. Die Kirche wurde von Templern erbaut, die Pilger auf der Reise nach Jerusalem beschützen sollten, und im Jahre 1185 geweiht. Sie ist von Mittwoch bis Sonntag für die Öffentlichkeit zugänglich - und ihr Chor ist einer der besten in Großbritannien. Auch Gottesdienste finden noch statt. Nehmen Sie sich Zeit, setzen Sie sich hin und lassen Sie die Atmosphäre auf sich wirken. Die Kirche enthält die Steinplastiken von neun Rittern.

Sie sollten auch in der National Gallery (www.nationalgallery.org.uk) am Trafalgar Square vorbei schauen. Dort hängt das Bild “The Virgin of the Rocks” von Leonardo Da Vinci, das ebenfalls eine Rolle im Buch spielt.

Dann geht es weiter zur Westminster Abbey (www.westminster-abbey.org) und zum Grab von Sir Issac Newton, der die Gravitationstheorie erfunden hat, und - laut Dan Brown - ebenso wie Da Vinci der Prieuré de Sion angehörte. Newtons Grab ist eines von vielen, denn in der Abbey wurden viele Monarchen und Persönlichkeiten begraben. Es lohnt sich, eine Führung mitzumachen.

Die Szenen im Film wurden nicht in der Westminster Abbey gedreht, denn die verweigerte Ron Howard die Drehgenehmigung mit der Begründung, dies sei “unpassend” für die Abbey. Dafür sprang Lincoln Cathedral (www.lincolncathedral.com) ein. Sie ist die drittgrößte Kathedrale Großbritanniens und liegt 142 Meilen (230 Kilometer) nördlich von London. Das Filmteam, auch Tom Hanks und Audrey Tatou, übernachteten während der Dreharbeiten im “The White Hart Hotel” (www.whitehart-lincoln.co.uk). Regisseur Howard liebte es, abends durch die Straßen des Ortes zu schlendern.

Die Kathedrale wurde 1092 geweiht und wird jährlich von Tausenden Besuchern besichtigt - und alle wollen den berühmten “Imp” sehen, eine Steinfigur im Chor der Kirche. In Lincoln Cahtedral lohnt es sich eine Führung auf den Kirchenturm zu buchen.

Das Filmteam hat einige “Artefakte” hinterlassen und die Kirche plant spezielle Touren, um einen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren und die Verbindung von Lincoln mit den Templern zu erklären. Es wird die Möglichkeit geben, einige der Kulissen und Requisiten zu besichtigen. Darunter auch mächtige Monumente, die aussehen, als wären sie aus Marmor, aber in Wirklichkeit aus Styropor und Holz gefertigt wurden.

Burghley HouseGefilmt wurde auch in Burghley House (www.burghley.co.uk), ein Landhaus in der Nähe von Stamford. Es wurde für den Berater von Königin Elizabeth I. - Lord Burghley - erbaut. Es bleibt noch geheim, welche Szenen dort gedreht wurden. Obwohl Millionen das Buch gelesen haben möchte Ron Howard die Zuschauer in seinem Film noch überraschen können.

 

Das Filmteam verbrachte auch einige Tage im Belvoir Castle, in Leicestershire, das im Film als italienische Festung ient. (www.belvoircastle.com)

Als es um den Schlüsselort der Geschichte - Rosslyn Chapel - geht, ließ sich Ron Howard auf keinen Ersatzdrehort ein. Er war begeistert, an dem Originalschauplatz filmen zu können.

Rosslyn ChapelEines von Schottlands geheimnisvollsten Gebäuden, Rosslyn Chapel (www.rosslynchapel.org.uk) liegt etwa 11 Kilometer südlich von Edinburgh. Die bereitet Forschern seit Jahrhunderten Kopfzerbrechen.Es gibt Schnitzereien von Maiskolben und Kakteen, die lange bevor Kolumbus angeblich Amerika entdeckt hat, entstanden sind. Die meisten verworrenen Schnitzereien, innen und außen, habe eine allegorische Bedeutung. Dan Brown wurde dort zu seinem Roman inspiriert, als er die Kapelle 2001 besuchte.

Eines ist aber unzweifelhaft. Rosslyn Chapel ist eine der ungewöhnlichsten Gebäude in ganz Europa, erbaut von den St. Clairs, eine Familie mit Verbindungen zu den Templern. Seit Jahrhunderten kursieren Gerüchte, dass dort etwas Wichtiges des Christentums verborgen wird; entweder die vermissten Schriftrollen von Salomons Tempel oder der Kopf von Johannes dem Täufer, der während der Kreuzzüge aus Jerusalem in die Kapelle gebracht wurde. Bis jetzt ist dieses Rätsel noch nicht gelöst worden.

 

Originaltext: VisitBritain.com (April 2006)
Übersetzung für englandfan: Nina Schwarz

 

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